raus aus dem alltag – rein ins abenteuer!

Monat: August 2024

Karibik mit Gouda-Flair

Als wir dann am späteren Nachmittag auf der Insel Curaçao ankamen, gingen wir dann gleich zu einem Bankomaten in der Ankunftshalle des Flughafens. Dort hoben wir einiges an lokaler Währung ab, da wir für das Taxi oder den Bus zur Unterkunft gleich etwas benötigen würden. Als der Bankomat dann den Zettel ausspuckte, sahen wir, dass uns zusätzlich über 9€ an Spesen berechnet wurden. Was für eine Frechheit, vor allem, da normalerweise die Geräte vor der Transaktion IMMER anzeigen müssen, wie viel das Abheben kostet. Als uns dann der Taxifahrer noch  eröffnete, dass die nur 8 Kilometer lange Fahrt 40 US-Dollar kosten würde, beschlossen wir, mit dem öffentlichen Bus zu fahren. Da hatten wir Glück, denn zufällig stand gerade einer da, auch wenn der unsympathische Busfahrer uns nicht wirklich weiterhalf. Ich verfolgte die Fahrt dann am Smartphone und wir stiegen dann einfach bei einer Bushaltestelle aus, die halbwegs in Gehweite unserer Unterkunft war.

Nach einer guten halben Stunde Marsch bei brütender Hitze (trotz der Abenddämmerung) durch eine ärmlich  und vermüllt wirkenden Gegend kamen wir dann beim Häuschen des Security-Personals an, welches die Ein- und Ausfahrtstore des Grundstücks öffnet und schließt. Hier (und generell in vielen Ländern) sind die Grundstücke bzw. ganze Wohnsiedlungen stark eingezäunt und bewacht. Die Security-Dame wusste schon Bescheid, dass wir kommen würden und rief sogleich die Vermieter an, die uns kurz darauf nett empfingen. Die umzäunte Siedlung, in der wir auch untergebracht waren, wirkte dann im Gegensatz zu außen sehr gepflegt, nobel und teuer.

Die dritte Etappe kann beginnen

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht – einen ganzen Monat waren wir jetzt zuhause und haben Familie und Freunde besucht, gefeiert, geschlafen und gegessen was das Zeug hält. Mittlerweile sind wir gut in der Karibik angekommen, genauer gesagt auf Curaçao, dem “C” der ABC-Inseln. Curaçao gehört wie Aruba und Bonaire zum Königreich der Niederlande, die niederländischen oder kleinen Antillen sind allerdings nicht Teil der EU und haben ihre eigenen Währungen. Warum wir überhaupt hier gelandet sind, erfährt ihr gleich nachdem wir in Kurzfassung unsere Erlebnisse im Heimaturlaub Nummer 2 geschildert haben.

Am 20. Juli fand die Hochzeit meiner Schwester Andrea statt, bei der ich sogar Trauzeuge sein durfte. Sowohl die standesamtliche, als auch die freie Trauung waren sehr schön gestaltet und die anschließende Feier auf einer Alm im Brixental war sehr gelungen!

Die darauffolgenden Tage trafen wir uns mit Freunden, wanderten auf unserer “Hausberg”, halfen bei Romanas Schwester aus und taten auch einfach mal nichts. Meine große Leidenschaft, das Canyoning, durfte logischerweise auch nicht zu kurz kommen und ich ging mit Freunden mehrere tolle Touren in der Umgebung. Am 30. Juli machten wir einen Familienausflug ins Zillertal, denn Romanas Oma hatte ihren 97. Geburtstag!

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