Als wir dann am späteren Nachmittag auf der Insel Curaçao ankamen, gingen wir dann gleich zu einem Bankomaten in der Ankunftshalle des Flughafens. Dort hoben wir einiges an lokaler Währung ab, da wir für das Taxi oder den Bus zur Unterkunft gleich etwas benötigen würden. Als der Bankomat dann den Zettel ausspuckte, sahen wir, dass uns zusätzlich über 9€ an Spesen berechnet wurden. Was für eine Frechheit, vor allem, da normalerweise die Geräte vor der Transaktion IMMER anzeigen müssen, wie viel das Abheben kostet. Als uns dann der Taxifahrer noch eröffnete, dass die nur 8 Kilometer lange Fahrt 40 US-Dollar kosten würde, beschlossen wir, mit dem öffentlichen Bus zu fahren. Da hatten wir Glück, denn zufällig stand gerade einer da, auch wenn der unsympathische Busfahrer uns nicht wirklich weiterhalf. Ich verfolgte die Fahrt dann am Smartphone und wir stiegen dann einfach bei einer Bushaltestelle aus, die halbwegs in Gehweite unserer Unterkunft war.
Nach einer guten halben Stunde Marsch bei brütender Hitze (trotz der Abenddämmerung) durch eine ärmlich und vermüllt wirkenden Gegend kamen wir dann beim Häuschen des Security-Personals an, welches die Ein- und Ausfahrtstore des Grundstücks öffnet und schließt. Hier (und generell in vielen Ländern) sind die Grundstücke bzw. ganze Wohnsiedlungen stark eingezäunt und bewacht. Die Security-Dame wusste schon Bescheid, dass wir kommen würden und rief sogleich die Vermieter an, die uns kurz darauf nett empfingen. Die umzäunte Siedlung, in der wir auch untergebracht waren, wirkte dann im Gegensatz zu außen sehr gepflegt, nobel und teuer.