raus aus dem alltag – rein ins abenteuer!

Kategorie: Philippinen

Auf einen Kaffee mit den Igorot

Wie im letzten Beitrag schon angekündigt, schafften wir es nach Moalboal, indem wir von Anda mit sage und schreibe 3 Tricycles, einem Bus, einem Van, einer Fähre und einem Taxi fahren mussten. Gedauert hat der „Spaß“ eh nur fast 12h, da wir alle Anschlüsse super erwischten. Am nächsten Morgen ging es sogleich zum Strand, um mit den Sardinen um die Wette zu schwimmen. Auf dem Hinweg versuchen bereits viele Verkäufer uns eine überteuerte Schnorchelausrüstung zu verleihen, wir haben zum Glück ein Set dabei. Am Strand bietet uns dann ein französisches Pärchen an, dass wir von ihnen ein zweites leihen können, was wir dankend annehmen! Nur etwa 50m vom Ufer fällt das Korallenriff ab, und dort ziehen riesige Sardinenschwärme vorbei. Wenn man sich beim Abtauchen nähert, ändert sich die Schwarm-Formation nach einer ganz eigenen Dynamik. Es ist schon ein einmaliges Erlebnis, mitten durch so einen Schwarm von abertausenden Fischen durchzutauchen! Aber es kommt noch besser: eine Meeresschildkröte schwimmt vorbei, wir kommen ihr fast zum Angreifen nah. Wir „verfolgen“ sie einige Minuten, es scheint sie überhaupt nicht zu stören… Toll!

Bezauberndes Bohol

Diesmal hat es etwas länger für den nächsten Beitrag gedauert, aber die letzten Tage hatten wir einfach zu schlechtes Internet, um die Fotos hochzuladen. Am 1. Dezember ging unser Flug von der Insel Palawan nach Cebu. Insgesamt haben wir von El Nido bis Panglao 2 volle Tage gebraucht, mit einer Übernachtung in Cebu City und einer Fährenüberfahrt nach Bohol. Ihr seht schon, um von einer Insel zur nächsten zu kommen, braucht es schon Geduld, aber zugegeben, es wäre auch etwas schneller gegangen… Wir nahmen diesmal einige „öffentliche“ Verkehrsmittel wie Jeepneys und Busse, wie es die Locals (Einheimischen) auch tun, Faktor 5 billiger dafür Faktor 5 langsamer. Die bunt und mit religiösen (christlichen) Sprüchen bemalten Jeepneys werden mit Leuten vollgestopft, bis man sich nicht mehr bewegen kann. Regelmäßige Fahrpläne gibt es nicht, gefahren wird nach Bedarf. So kann es schon mal passieren, dass man 2 Stunden auf den nächsten Bus wartet. Ausgestiegen werden kann überall, man klopft einfach gegen das Dach oder schreit irgendwas.

Kultur- und Temperaturschock auf den Philippinen

In Manila angekommen traf uns, sobald wir aus dem Flugzeug ausstiegen, zuerstmal ein kleiner Hitzeschlag. Obwohl es in Tokio durch die Lage am Meer eh schon viel milder war als in Japans Bergen, war der Unterschied vom Klima trotz der relativ kurzen Flugzeit doch gigantisch: 30 Grad bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Auch ohne Bewegung hat man da ständig einen Schweißfilm auf der Haut und alles klebt irgendwie. Deshalb war unsere erste Tat  am Flughafen aufs Klo gehen und die kurze Hose anziehen! Die zweite Tat gestaltete sich als frustrierend, nämlich Bargeld vom Bankomaten abzuheben. Es gab zwar 6 oder mehr ATMs, aber keiner schien unsere Visa Karten zu akzeptieren, obwohl das Visa Logo fast auf allen Geräten prangte. Nach dem Einschieben der Karte muss man immer auswählen, von welchem „Konto“ (Credit oder Sparkonto „Savings“) man abheben will, wir probierten alle Varianten, erfolglos. Es wurde uns immer angezeigt, dass die Transaktion nicht möglich oder ähnliches ist, aber nicht der Grund warum! Auf einem Bankomaten war angeschrieben, dass pro Transaktion nur 10000 Pesos (164€), und pro Tag nur 50000 Pesos angehoben werden können, eine Gebühr von 220 wurde bei allen verlangt. Nach Ewigkeiten hatten wir endlich Glück, und wir konnten zumindest 40000 abheben, da auf den Philippinen meist nur Bargeld akzeptiert wird und es in ländlichen Gegenden keine Bankomaten gibt! Die nächste Aktion war uns eine lokale SIM-Karte für 25€ zu holen, 120GB Daten und unlimitiert Telefon und SMS für ein Monat.

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