Die Ankunft in Bangkok war dann doch noch spannend, da unser Flug eine Stunde Verspätung hatte, und uns die Unterkunft in letzter Minute gekündigt hat, da für sie ein Check-In nach 22:00 Uhr zu kompliziert war… Egal, ärgern hilft nichts, wir buchten einfach spontan am Flughafen eine Neue, welche sich dann, obwohl des niedrigen Preises, als pure Luxus-Designer-Unterkunft in einem Reichenviertel herausstellte. Wir hatten nur einen ganzen Tag in Bangkok, aber dieser beinhaltete neben Wäsche waschen und Friseurbesuch auch einen interessanten Tempel namens Wat Laksi und abends noch einen spontanen Besuch eines thailändischen Konzertes…
Monat: Dezember 2023
Wie im letzten Beitrag schon angekündigt, schafften wir es nach Moalboal, indem wir von Anda mit sage und schreibe 3 Tricycles, einem Bus, einem Van, einer Fähre und einem Taxi fahren mussten. Gedauert hat der „Spaß“ eh nur fast 12h, da wir alle Anschlüsse super erwischten. Am nächsten Morgen ging es sogleich zum Strand, um mit den Sardinen um die Wette zu schwimmen. Auf dem Hinweg versuchen bereits viele Verkäufer uns eine überteuerte Schnorchelausrüstung zu verleihen, wir haben zum Glück ein Set dabei. Am Strand bietet uns dann ein französisches Pärchen an, dass wir von ihnen ein zweites leihen können, was wir dankend annehmen! Nur etwa 50m vom Ufer fällt das Korallenriff ab, und dort ziehen riesige Sardinenschwärme vorbei. Wenn man sich beim Abtauchen nähert, ändert sich die Schwarm-Formation nach einer ganz eigenen Dynamik. Es ist schon ein einmaliges Erlebnis, mitten durch so einen Schwarm von abertausenden Fischen durchzutauchen! Aber es kommt noch besser: eine Meeresschildkröte schwimmt vorbei, wir kommen ihr fast zum Angreifen nah. Wir „verfolgen“ sie einige Minuten, es scheint sie überhaupt nicht zu stören… Toll!
Diesmal hat es etwas länger für den nächsten Beitrag gedauert, aber die letzten Tage hatten wir einfach zu schlechtes Internet, um die Fotos hochzuladen. Am 1. Dezember ging unser Flug von der Insel Palawan nach Cebu. Insgesamt haben wir von El Nido bis Panglao 2 volle Tage gebraucht, mit einer Übernachtung in Cebu City und einer Fährenüberfahrt nach Bohol. Ihr seht schon, um von einer Insel zur nächsten zu kommen, braucht es schon Geduld, aber zugegeben, es wäre auch etwas schneller gegangen… Wir nahmen diesmal einige „öffentliche“ Verkehrsmittel wie Jeepneys und Busse, wie es die Locals (Einheimischen) auch tun, Faktor 5 billiger dafür Faktor 5 langsamer. Die bunt und mit religiösen (christlichen) Sprüchen bemalten Jeepneys werden mit Leuten vollgestopft, bis man sich nicht mehr bewegen kann. Regelmäßige Fahrpläne gibt es nicht, gefahren wird nach Bedarf. So kann es schon mal passieren, dass man 2 Stunden auf den nächsten Bus wartet. Ausgestiegen werden kann überall, man klopft einfach gegen das Dach oder schreit irgendwas.