raus aus dem alltag – rein ins abenteuer!

Monat: März 2024

Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwhenuakitanatahu

…ihr denkt jetzt sicher, dass wir beim Schreiben mit dem Kopf auf der Handy-Tastatur eingeschlafen sind. Falsch gedacht! Bei diesen 85 scheinbar zufällig zusammengesetzten Buchstaben handelt es sich um den Namen eines 305 m hohen Hügels in der Sprache der Maori, also der indigenen Bevölkerung von Neuseeland. Dieser unausprechliche Ortsname schaffte es sogar ins Guinnes Buch der Rekorde aufgrund seiner Länge. Laut Wikipedia kann man ihn wie folgt übersetzen:

„Der Ort, an dem Tamatea, der Mann mit den großen Knien, der Berge hinabrutschte, emporkletterte und verschluckte, bekannt als der Landfresser, seine Flöte für seine Geliebte spielte.“

Was auch immer das genau heißen mag, die Maori sind ja für ihre Geschichten berühmt, die von Generation zu Generation überliefert werden. Auch wir ließen es uns nicht entgehen, das 10 Meter lange Ortsschild abzulesen, aber zuerst noch zu unseren vorhergehenden Erlebnissen.

Die vielen Farben der Nordinsel

Vergeht die Zeit bei euch auch so schnell? Schon wieder sind 9 Tage seit dem letzten Artikel vergangen und wir sind schon seit 3 Wochen mit unserem Gefährt durch Neuseeland unterwegs. In dieser Woche haben wir in einer Schleife die Nordinsel durchkreuzt und haben dadurch sehr unterschiedliche Landschaften mit unglaublichen Farbkontrasten gesehen: Von türkisblauen Vulkanseen über grüne, verwunschene Märchenurwälder bis zu schwarzen Lavasandstränden bei kitschig orangem Sonnenuntergang.

Die Abenteuer der zwei Hobbits

Kurz nachdem wir den letzten Beitrag veröffentlichten, gingen auf einmal unsere Seitentüren nicht mehr elektrisch auf. Oje, die Kühlbox und das Aufladen der Handy-Akkus hat sicherlich die Autobatterie leer gesaugt über den ganzen Tag… und wir haben nicht mal ein Starterkabel dabei! Zum Glück hatte eine Camping-Nachbarin ein solches Kabel und ein netter älterer Neuseeländer fuhr mit seinem Jeep sogleich neben unser Auto und half uns beim Starten, was glücklicherweise auch funktionierte! Jetzt nur nicht mehr abstellen und gleich eine größere Runde drehen, damit wir die Autobatterie wieder etwas aufladen. Wir fuhren zur nächsten Tankstelle, da wir sowieso Motoröl kaufen wollten, weil die nachmittägliche Ölmessung einen besorgniserregenden Tiefststand anzeigte. (Wir fanden dann im Nachhinein heraus, dass unsere Vorgänger doch kein volles Service mit Ölwechsel gemacht hatten…). Um unseren tollen Stellplatz am Strand nicht zu verlieren, dachten wir uns, dass wir einfach unseren Camping-Tisch inzwischen stehenlassen. Als wir ca. 30 Minuten später von der Tankstelle wieder zurück kamen, war kein Camping-Tisch weit und breit mehr zu sehen! Das Rätsel um den verschwundenen Billigtisch, den wir erst am Vortag gekauft hatten, löste sich erst auf, als unser Yoga-praktizierender Hippie-Nachbar zurückkam und sagte, er habe geglaubt, wir seien abgereist und hätten den Tisch vergessen…

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