raus aus dem alltag – rein ins abenteuer!

Monat: Februar 2024

Die ersten Nächte mit Sigrid

Nach nur ein paar Stunden Aufenthalt in Sydney/Australien kamen wir endlich in Auckland, der Hauptstadt von Neuseeland (danke Sophia für den Hinweis – Auckland ist zwar die größte, aber natürlich nicht die Hauptstadt, das ist Wellington), an. Unser Plan: Ein Auto kaufen, in dem wir für etwa 2 Monate schlafen und leben werden, während wir die Nord- und Südinsel von Neuseeland erkunden. Das machen viele Reisende hier so, denn es gibt unzählige Camping-Plätze, die teilweise sehr einfach, aber dafür sogar gratis oder sehr billig sind. Das Fahrzeug sollte unbedingt „Self-Contained“ zertifiziert sein, also dass man mind. 3 Tage ohne externe Infrastruktur auskommt. Das heißt, man hat genügend Frischwasser an Bord, einen Abwassertank und eine (portable) Toilette. Ohne diese Zertifizierung ist „Freedom Camping“, also das Wildcampieren, nicht erlaubt und man darf an ganz vielen schönen Plätzen nicht übernachten. Die Regeln wurden aufgrund des Andrangs der letzten Jahre immer wieder verschärft, kürzlich wurde eingeführt, dass alle self-contained Fahrzeuge ein fix eingebautes WC haben müssen.

Am Ende unseres Neuseeland-Trips soll das Auto wieder verkauft werden, hoffentlich zu einem Preis nicht weit weg vom Kaufpreis. Manche hatten schon Glück und konnten einen „Campervan“, wie die umgebauten Kleinbusse heißen, mit einem Gewinn am Ende der Reise verkaufen. Das hängt in Neuseeland aber stark von der Saison ab, in der Hauptsaison von November bis Jänner sind die Preise sehr hoch und Campervans schwierig zu bekommen. Wir hatten ja schon im Vorfeld über Facebook-Gruppen Kontakt mit diversen Verkäufern aufgenommen und Besichtigungstermine ausgemacht. So trafen wir uns am 20. Februar direkt nach Ankunft in Auckland am Flughafengelände mit einem französischem Pärchen und sie zeigten uns einen Nissan Elgrand Baujahr 2005, der schon recht vielversprechend war. Eine Probefahrt durfte natürlich auch nicht fehlen, leider war der Verkehr rund um den Flughafen sehr stark. Wir sagten aber noch nicht fix zu, denn für den kommenden Tag war noch eine Besichtigung mit einem jungen deutschen Paar vereinbart, ebenfalls ein Nissan, aber Modell Serena und Baujahr 2012. Uns war wichtig, dass unser zukünftiges Auto wenig Kilometer auf dem Hodometer hat und nicht zu alt ist, zumindest unter 200.000 km sollten es sein, denn es fahren genügend alte Schüsseln mit über 600.000 km auf Neuseelands Straßen! Aber beide Nissans haben nur etwa 150.000 km, also das passt schon mal.

Die Akropolis von Singapur

Äääh, oder wie war das nochmal? Vor lauter vielen Eindrücken in den Metropolen Athen und Singapur bringen wir schon alles durcheinander! Natürlich haben wir die Akropolis von Athen besucht und verbrachten vier Nächte in Singapur, einem der reichsten und fortschrittlichsten Länder der Welt.

In der Hauptstadt Griechenlands buchten wir zwei Nächte, damit wir einen vollen Tag hatten, um uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anzuschauen. In der Früh gingen wir gleich auf den Zentralmarkt, da dieser direkt vor unserer Tür war. Da ging es ziemlich sauber her, im Vergleich zu den Märkten in Laos… Danach machten wir uns auf zur wichtigsten Attraktion in Athen, der Akropolis. Wir dachten uns, dass im Winter sicher nicht viel los sein würde, aber ab ca. 11:00 ging es dann schon ziemlich rund mit den Leuten. Die Jahrtausende alten Gemäuer, Theater und Säulen schauen schon imposant aus, auch wenn vieles davon natürlich mehrmals rekonstruiert wurde. Die Aussicht über die Stadt ist auch gewaltig!

Nachmittags schauten wir uns die Wachablöse am Grab des unbekannten Soldaten an und schmunzelten über die übertrieben langsamen Bewegungen der Soldaten und die Quietschgeräusche deren genagelter Schuhe. Wir dachten uns ein bisschen Kultur muss sein, weshalb wir uns motiviert in das archäologische Nationalmuseum stürzten. Nach einiger Zeit waren die unzähligen Götterstatuen, Goldartefakte und Vasen dann doch ermüdend. Abends gab es leckere Seafood-Pasta in einem zugigen Lokal.

Vor dem Flug nach Singapur wanderten wir noch auf den Lykabettus-Stadtberg, von dem man eine unglaubliche Sicht in alle Richtungen auf die endlosen Weiten der Stadt hat. Die weiß-grauen Häuser reichen soweit das Auge reicht, riesige Wolkenkratzer findet man vergeblich.

Das war Heimaturlaub Nummer 1

Es geht wieder weiter! Wir sind gut in Athen gelandet, wo wir morgen den ganzen Tag haben, um uns die Highlights der griechischen Hauptstadt anzusehen. Aber vorher ein kurzer Rückblick der letzten zweieinhalb Wochen, was wir so alles während unseres ersten Heimaturlaubes erlebt haben.

Am 25. Jänner sind wir früh morgens in München angekommen. Bei der Gepäckausgabe warteten wir dann vergeblich auf unsere Rucksäcke, die sind bei unserem kurzen Zwischenstop in Peking hängen geblieben… Die nette Dame vom Lost+Found Schalter konnte uns dann in wenigen Minuten helfen und versicherte uns, dass das Gepäck in den nächsten Tagen zu uns nach Hause geliefert werden würde. Wir staunten nicht schlecht, als dann schon am nächsten Abend unsere Rucksäcke vor der Haustür lagen.

Unsere erste Tat im Heimatland war, ein gutes Schwarz- und Vollkornbrot zu kaufen. Und nach 3 Monaten ohne gutem Brot schmeckte es wirklich himmlisch, auch wenn wir es während unserer bisherigen Reise gar nicht so arg vermissten, da wir ja überall ausgezeichnet gegessen haben.

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