raus aus dem alltag – rein ins abenteuer!

Kategorie: Australien

Bitte, bitte halte durch!

Ihr fragt euch sicher, was uns denn jetzt schon wieder passiert ist. Bevor wir euch aber verraten, warum wir schon wieder so einen reißerischen Titel für den Beitrag gewählt haben, sei gesagt, dass es zum Glück nicht um ein Menschenleben ging. Übrigens, die gemeinsame Suche nach einem passenden Titel ist immer das Schwierigste, macht aber irgendwie Spaß. Wir überlegen ja, dass wir als Andenken unserer Reise ein Buch mit den besten Fotos und den Beiträgen als Text gestalten. Wir sehen ja dermaßen viel in recht kurzer Zeit, da hilft uns die Schreiberei und das Aussortieren der Fotos schon beim Verarbeiten des Erlebten.

Die Ortschaft Carnarvon hat nicht mehr viel zu bieten, außer das Space and Technology Museum. Von der Bodenstation hier aus wurden die Gemini und Apollo-Mondmissionen überwacht. Die endlose Fahrt ging weiter Richtung Coral Bay. Unser nächstes interessantes Ziel aber war die Turquoise Bay, die als einer der besten Strände in ganz Australien gilt. Am türkisen Sandstrand braucht man nur ein paar Meter ins Meer hinausschwimmen, dann kann man sich von der Strömung durch das Ningaloo Reef treiben lassen und wunderbar die vorbeiziehende bunte Unterwasserwelt genießen, Drift-Snorkelling nennt sich das. Da waren ganz schön große Brocken an Fische dabei!

Australiens Wilder Westen

Nach dem Kifferdorf-Erlebnis ging es für uns zur Gold Coast, die ihrem Namen alle Ehre macht. Der Gegensatz könnte nicht größer sein – die Wolkenkratzer türmen sich hier direkt neben einem endlos langen, perfekten Mehl-Sandstrand auf. Auch wenn wir Miami in den USA nur aus dem Fernsehen kennen, hier schaut es genau so aus! An der Promenade joggen nur Muskelpakete mit nacktem Oberkörper und man sieht haufenweise perfekt gestylte Modepüppchen mit abstoßenden Schlauchbootlippen. Wir fragen uns zum wiederholten Male, wie man so etwas Unnatürliches nur schön finden kann, aber wir sind halt auch zwei Landeier und ticken da einfach anders.

Auch der Temperaturunterschied zu den besuchten Gegenden der letzten Tage war wieder extrem, wir brauchten auf einmal wieder kurze Hose und Flip-Flops. Ich konnte nicht widerstehen und musste mich dann doch in die perfekten Surfwellen stürzen (angenehme 23°C Wassertemperatur), Romana wollte von Wellen noch nichts wissen…

Die Welle

Wir werden ja ziemlich oft gefragt, woher wir kommen. Nicht selten halten uns die Leute dann für ein australisches Pärchen, wenn wir mit „We are from Austria“ antworten. Speziell in Japan, auf den Philippinen und in Laos sagten wir dann immer schon „Austria, in Europe“ dazu, was aber auch nicht immer half – Österreich ist einfach eine zu kleine Nummer 😉 Interessanterweise haben wir einige Neuseeländer mit Bezug zu Österreich/Tirol kennengelernt und auch hier bei den Australiern scheint Österreich ein begehrtes Reiseziel zu sein, wie wir in mehreren Smalltalks erfahren haben. Für uns stand Australien ursprünglich gar nicht auf unserer Länder-To-Do-Liste, aber im Laufe der letzten Monate dachten wir uns, dass wir den roten Kontinent wohl doch nicht so einfach auslassen können, wenn wir schon so nahe sind. Und da sind wir – letzten Mittwoch in Sydney gelandet, vom Flughafen mit einem Taxi direkt zum Campervan-Vermieter und los ging’s!
Das Modell ist ein Toyota Estima, ein ähnlich großes Auto wie unser Nissan Serena in Neuseeland.

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