Letzte Woche in Curaçao entschieden wir noch kurzfristig, dass wir von Bogota gleich weiterfliegen nach Santa Marta an die kolumbianische Karibikküste, denn dies ist der Ausgangspunkt der Touren zur Ciudad Perdida, der “verlorenen Stadt”. Die Highlights soll man sich nämlich nie für den Schluss behalten, denn es können noch oft unvorhergesehene Umstände eintreten, wie wir schon öfters die Erfahrung gemacht haben.
Die beiden Flüge dauerten jeweils nur eineinhalb Stunden, aber mit den Warte- und Umstiegszeiten landeten wir dann doch erst am späten Nachmittag im schwül-heißen Santa Marta. Wir wimmelten die vielen Taxi-Angebote gleich ab, denn es soll einen günstigen öffentlichen Bus ins Zentrum geben. Diesen fanden wir auch gleich, bereits auf Fahrgäste wartend und wir staunten dann nicht schlecht, als wir nur 2000 Pesos (43 Cent) pro Person für die einstündige Fahrt zahlen mussten! Der unglaubliche Lärmpegel einer lateinamerikanischen Stadt (Hupen, Motoren, laute Musik aus Lautsprechern, Geschrei, …) drang ungehindert durch die immer geöffnete Bustür und die Fenster herein und ließ Erinnerungen an Südostasien wach werden. Die Kolumbianer erschienen uns alle so unglaublich freundlich und hilfsbereit, aber nach Curaçao dürfte das auch nicht schwierig sein 😉