raus aus dem alltag – rein ins abenteuer!

Schlagwort: Luang Prabang

Oh my Buddha!

Im von Bergen umgebenen Nong Khiaw angekommen, gingen wir ins erstbeste Restaurant, und wurden wieder einmal nicht enttäuscht. „Mr. Wan“ servierte uns riesige Portionen und erklärte uns, dass das Lokal erst vor einem Monat eröffnet wurde und wie dankbar er für jeden Kunden ist. Seine Mama kocht und seine Schwester wäscht ab. Dass die ganze Familie zusammenhilft und im gleichen Betrieb arbeitet, ist hier in Laos fast überall so. Danach ging es ins Guesthouse, das wir über booking.com gebucht hatten, hier in den abgelegenen Orten sind aber längst noch nicht alle Unterkünfte online buchbar. Dort empfingen uns nur die Kinder, welche uns auch „eincheckten“ und das Zimmer zeigten.

Am nächsten Tag hatten wir uns einmal nichts vorgenommen. Gemütliches Frühstücken und durch das Dorf durchbummeln war die Devise und wir wurden, kaum dass wir aus unserer Unterkunft herauskamen, sogleich von den schon stark angetrunkenen Männern aus der Nachbarschaft eingeladen und herangewunken, ein Bier mit ihnen zu trinken… Wer kann da nein sagen?

Zweimal Ecstasy, bitte!

Happy New Year 2024! Wir wünschen allen Lesern ein gutes neues Jahr mit viel Glück, Gesundheit und tollen Reisen 😉!

Die Weihnachtsfeiertage ließen wir ruhiger angehen und gönnten uns (für Laoten) unbezahlbar teure Abendessen in gehobenen Restaurants für über 1 Million Kip, also 45€. Wir kamen aber nicht drum herum, uns den bekannten Buddha-Park außerhalb von Vientiane anzuschauen, welchen wir nach einer einstündigen Busfahrt auch erreichten. Hunderte Buddha-Statuen in allen Größen und Erscheinungsformen sind hier zu bewundern.

Zu unserem nächsten Ziel, der Partystadt Vang Vieng, brachte uns ein Minivan, den wir online buchten. Fast alle Transporte können aber entweder im Hotel oder bei den vielzähligen Touranbietern gebucht werden. Zwischen Vientiane und Vang Vieng gibt es seit 3 Jahren eine Autobahn, die erste überhaupt in Laos. Gebaut wird diese, wie so vieles aktuell auf der ganzen Welt, von den Chinesen. Auch neue Brücken, Dämme und Zugstrecken sind hier in chinesischer Hand, was langfristig sicherlich kritisch zu betrachten ist, aber auch aufzeigt, dass Laos allein noch nicht imstande ist, moderne Infrastruktur zu bauen. Vang Vieng wurde als wildeste Partymeile mit extremen Drogenkonsum in ganz Südostasien bekannt und zog tausende Hippies und Backpacker an. Dies nahm so krasse Auswüchse an, dass im Jahr 2011 nach offiziellen Angaben 22 Touristen starben, hauptsächlich beim Schlauchreiten nach Drogenkonsum. Daraufhin griff die Regierung ein und sperrte zahlreiche Lokale und die Region spezialisierte sich eher auf Action-Unternehmungen wie Ballonfahren, Kayaking, Ziplining usw. Aber auch heute noch ist der Zugang zu harten Drogen ziemlich einfach, man bekommt sie wenn man will an vielen Bars. Uns wurde in einer Bar zusätzlich zur Speise- und Getränkekarte eine „spezielle“ Menükarte gegeben, darauf fanden sich Gras, LSD, Ecstasy, Pilze und alles was das Junkie-Herz begehrt… Wahnsinn oder? Wir fanden das zumindest sehr erschreckend!

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