Die Ankunft bei den 4000 Islands, die ganz im Süden Laos an der Grenze zu Kambodscha liegen, gestaltete sich als Geduldsprobe. Unsere Unterkunft liegt auf der Mekong-Insel mit dem Namen „Don Khon“, was wir dem Tuk-Tuk-Fahrer auch so sagten. Als wir dann schon in die falsche Richtung losfuhren, zeigten wir dem Fahrer nochmal die Karte auf dem Smartphone, damit er ja nicht zur ähnlich klingenden Insel „Don Khong“ fährt… Er fuhr trotz unserer Einwände („Not Don Khong!“) unbeirrt weiter und wir dachten, dass er uns einfach zur etwas außerhalb gelegenen Fähr-Stelle bringt. Nach 10min Fahrt waren wir uns sicher, dass er immer die falsche Insel verstand. Wir übersetzten den Text „Don Khon“ mit dem Google-Übersetzer nach Lao, zeigten es unserem Fahrer, welcher dann lachend „Aaaahhh, Don Quuaaaan“ sagte und umdrehte 😁 Tja, wieder was gelernt: Es ist immer besser, den Laoten den Zielort in ihrer Schrift zu zeigen, da die meisten logischerweise unsere Schriftzeichen nicht lesen können und wir Vieles falsch aussprechen. Auch mit Karten auf dem Handy können die meisten nichts anfangen, oft fehlt einfach die Bildung und logisches Denken. Egal, Hauptsache wir sind zur „Fähre“ gekommen. Die Fährboote sind wieder die schmalen, kippeligen Holzdinger mit laut knatterndem Motor.