In Manila angekommen traf uns, sobald wir aus dem Flugzeug ausstiegen, zuerstmal ein kleiner Hitzeschlag. Obwohl es in Tokio durch die Lage am Meer eh schon viel milder war als in Japans Bergen, war der Unterschied vom Klima trotz der relativ kurzen Flugzeit doch gigantisch: 30 Grad bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Auch ohne Bewegung hat man da ständig einen Schweißfilm auf der Haut und alles klebt irgendwie. Deshalb war unsere erste Tat am Flughafen aufs Klo gehen und die kurze Hose anziehen! Die zweite Tat gestaltete sich als frustrierend, nämlich Bargeld vom Bankomaten abzuheben. Es gab zwar 6 oder mehr ATMs, aber keiner schien unsere Visa Karten zu akzeptieren, obwohl das Visa Logo fast auf allen Geräten prangte. Nach dem Einschieben der Karte muss man immer auswählen, von welchem „Konto“ (Credit oder Sparkonto „Savings“) man abheben will, wir probierten alle Varianten, erfolglos. Es wurde uns immer angezeigt, dass die Transaktion nicht möglich oder ähnliches ist, aber nicht der Grund warum! Auf einem Bankomaten war angeschrieben, dass pro Transaktion nur 10000 Pesos (164€), und pro Tag nur 50000 Pesos angehoben werden können, eine Gebühr von 220 wurde bei allen verlangt. Nach Ewigkeiten hatten wir endlich Glück, und wir konnten zumindest 40000 abheben, da auf den Philippinen meist nur Bargeld akzeptiert wird und es in ländlichen Gegenden keine Bankomaten gibt! Die nächste Aktion war uns eine lokale SIM-Karte für 25€ zu holen, 120GB Daten und unlimitiert Telefon und SMS für ein Monat.