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Schlagwort: Tempel

Im Land der Maya

Die ersten paar Tage in Guatemala verbrachten wir auf Flores, einer kleinen Stadt-Insel auf dem Petén-Itzá-See, die mit einer Brücke mit dem Festland verbunden ist. Der erste Tag war leider ziemlich verregnet, da das Wetter von einem an der Belizer Karibikküste wütenden Tropensturm beeinflusst wurde, dem wir allerdings endlich einmal frühzeitig entkommen waren. Am darauffolgenden Tag klingelte der Wecker schon um 03:45 Uhr, denn wir nahmen an der Early-Bird-Tour zur antiken Maya-Stadt Tikal teil, um den späteren Menschenmassen zu entgehen. Das erwies sich als kluge Entscheidung, denn es war Sonntag und als wir unsere Besichtigung um etwa 10:00 Uhr beendeten, strömten die Horden von guatemaltekischen Touristen geradezu beim Eingang herein.

Tikal selbst beeindruckte uns sehr, das Gelände war riesig und die bis zu 65 Meter hohen Tempel und Pyramiden, die teilweise über 2000 Jahre alt und mitten im Regenwald sind, ließen uns noch mehr staunen als die z.B. in Chichen Itzá in Mexiko. Von unserem Guide, selbst ein Maya, erfuhren wir viele interessante Details. Bis jetzt sind nur etwa 20% der schätzungsweise 13000 (!!!) Tempel und Gebäude ausgegraben worden, der Rest liegt weiterhin im Dschungel vergraben. Man erkennt aber an einigen Hügeln, an denen man vorbei wandert, dass sich darunter weitere Pyramiden verbergen. Die Kosten für diese archäologischen Ausgrabungsprojekte sind aber dermaßen immens, dass die Forschungsgelder bei weitem nicht reichen. Guatemala selbst ist arm, weswegen die Ausgrabungen meist von reichen Staaten oder Bündnissen wie den USA, EU oder Japan geleitet werden. Leider landen bedeutende Funde dann meist in ausländischen Museen, obwohl sie für die Maya eine große religiöse Bedeutung haben und eigentlich hierher gehören. Diesen Schmerz konnte man deutlich aus den Worten unseres indigenen Guides heraushören. Ebenso erstaunt hat uns die Tatsache, dass hier im Nationalpark Sichtungen von wilden Jaguaren keine Seltenheit sind, seitdem sie nicht mehr bejagt werden. Für die Menschen sind die großen Raubkatzen nicht gefährlich. Leider war es uns nicht vergönnt, einen Jaguar in freier Wildbahn zu sehen.

Weihnachtsgrüße aus Laos

Die Ankunft in Bangkok war dann doch noch spannend, da unser Flug eine Stunde Verspätung hatte, und uns die Unterkunft in letzter Minute gekündigt hat, da für sie ein Check-In nach 22:00 Uhr zu kompliziert war… Egal, ärgern hilft nichts, wir buchten einfach spontan am Flughafen eine Neue, welche sich dann, obwohl des niedrigen Preises, als pure Luxus-Designer-Unterkunft in einem Reichenviertel herausstellte. Wir hatten nur einen ganzen Tag in Bangkok, aber dieser beinhaltete neben Wäsche waschen und Friseurbesuch auch einen interessanten Tempel namens Wat Laksi und abends noch einen spontanen Besuch eines thailändischen Konzertes…

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