Das Ausleihen des Mietautos bei Europcar in Mérida ging sehr flott. Wir hatten schon ein paar Tage vorher über die Plattform Check24 einen Kleinwagen reserviert, und bekamen einen relativ neuen Chevrolet Aveo mit nur 33000 km. Romana und ich entschieden uns dafür, direkt nach Izamal weiterzufahren, da wir von Großstädten irgendwie genug hatten. Izamal ist nur ein kleines Kolonialstädtchen, dessen Häuser im Zentrum alle gelb angestrichen sind. Deswegen wird es auch “Die Gelbe Stadt” genannt. Wir besuchten noch am selben Tag zwei frei zugängliche Ruinen von Maya-Pyramiden im Ortskern. Die indigenen Maya bevölkern heute noch die Halbinsel Yucatán, Belize und Guatemala. Neben Spanisch wird hier eben auch noch Mayathan mit den unterschiedlichsten Dialekten gesprochen. Die Unterkunft war ein echt nettes, kleines Hotel mit Pool. Jetzt, in der Nebensaison, bekommt man gute Doppelzimmer mit Klimaanlage zwischen 20 und 30€ pro Nacht.
Eines der bekanntesten Naturphänomene auf der Halbinsel Yucatán sind die sogenannten Cenoten. Das sind mit Süßwasser gefüllte Karstlöcher, deren Decke aber oft (teilweise) eingestürzt ist, was sich dann in einem Loch in der Erdoberfläche bemerkbar macht. Einige davon sind für Touristen zugänglich gemacht worden und man kann wunderbar darin baden, schnorcheln und tauchen. Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug mit unserem Auto zur Ortschaft Homún, wo es zahlreiche schöne Cenoten gibt und wir 4 davon abklapperten. Die Eintrittsgelder sind die letzten Jahre ganz schön in die Höhe geschnellt, pro Cenote zahlten wir zwischen 100 und 140 Pesos pro Person (5 – 7€). Das blau-grüne, glasklare Wasser, die Stalaktiten und die durch das Loch einfallenden Sonnenstrahlen muss man aber auch unbedingt gesehen haben!
Die bekannteste Touristenattraktion auf Yucatán ist aber wohl Chichén Itzá, eine der bedeutendsten Maya-Stätten überhaupt. So mussten natürlich auch wir dort hin, um die imposanten Pyramiden und Tempel zu bestaunen. Da am späteren Vormittag Horden von Tagesausflüglern mit den Bussen aus Mérida und Cancún kommen, sollte man am besten schon zum ersten Einlass um 8 Uhr ankommen. Etwas schade ist, dass auch Souvenirverkäufer in das Gelände der archäologischen Zone dürfen, denn man muss dauernd Angebote ablehnen oder ignorieren, wenn man an den zahlreichen Ständen vorbei muss, die sich zu hunderten aneinanderreihen. Ein interessanter Effekt lässt sich erzeugen, wenn man direkt vor dem Haupttempel “El Castillo” steht und in die Hände klatscht. Das zurückgeworfene Echo klingt dann so:
In Valladolid verbrachten wir nur eine Nacht, und außer einem merkwürdigen Museum über traditionelle Bekleidung und einem Besuch in einem pseudo-italienischem Restaurant unternahmen wir dort nichts. Als wir beim “Italiener” mit Karte bezahlen wollten, zeigte das Bezahlgerät immer einen Fehler. Eine Woche später sahen wir am Konto, dass der Betrag von rund 25€ dann tatsächlich drei Mal abgebucht wurde, obwohl wir schlussendlich in bar bezahlt hatten… Ich schrieb dem Restaurant per WhatsApp, und tatsächlich überwiesen sie uns das Geld zurück per PayPal!
In Mexiko gibt es meist die Wahl der Straße: Cuota oder Libre. Während die Mautstraßen (Cuotas) in gutem Zustand, sicher und um einiges schneller sind, muss man auf den Libres Achsen-brechenden Schlaglöchern ausweichen und durch Ortskerne hindurch. Richtig lästig sind die sogenannten “Topes”, also die betonierten Hügel zum Verlangsamen des Verkehrs. Viele davon sind so hoch (aber schmal), dass man mit weit weniger als 10 km/h drüberfahren muss, will man sich nicht den Unterboden zerstören.
Wir nahmen natürlich die “Libre” bis nach Cancún, erstens um Geld zu sparen und zweitens, um etwas vom Land zu sehen. Allerdings ist die Landschaft hier auf dem extrem flachen Yucatán sehr eintönig und das Autofahren ziemlich langweilig. Die Straßen führen stundenlang gerade durch den niedrigen Regenwald (ich glaube die richtige Bezeichnung hier ist Feuchtwald, aber wir fragen besser einen Biologen 😉) und die paar Dörfer, die wir durchquerten, wirkten auch eher trostlos.
Da uns viele Leute von Cancún abrieten, da es nur touristisch sei und es nur zig Hotelresorts, sonst aber nichts zu sehen gäbe, überlegten wir uns, Cancún komplett auszulassen. Irgendwie wollten wir uns dann aber doch ein eigenes Bild davon machen und buchten eine einfache Unterkunft im Zentrum für eine Nacht. Unser Viertel war nicht das Beste, aber an einer viel befahrenen Straße fanden wir abends dann doch einige geöffnete Street-Food Lokale. Die Gringas waren noch besser als die Tacos, und unser neues Lieblingsgetränk war ab sofort “Jamaica”. Diesen Eistee aus Hibiskusblüten gibt es hier überall und er schmeckt wunderbar, total ähnlich wie Kirschsaft!
















Der nächste Tag war wieder bewölkt, was aber für einen Strandtag in der Karibik den Sonnenbrand zumindest etwas mildert 😉 Seit Neuseeland, das ja eine extreme UV-Belastung aufgrund eines Ozonlochs aufweist, schmieren wir immer noch die Creme mit Lichtschutzfaktor 50 und bekommen trotzdem regelmäßig gerötete Hautstellen! Wir besuchten zwei öffentliche Sandstrände in Cancún (Playa Marlin und Playa Delfines), beide hatten kostenlose Sonnenschirme und Duschen – sehr angenehm! Die Wassertemperatur ging sicher schon auf die 30°C zu… Am Nachmittag fuhren wir dann weiter nach Playa del Carmen, wo wir drei Nächte gebucht hatten. Der nette französische Gastgeber Sébastien gab uns dann sogar noch ein Upgrade und wir bekamen eine ganze Wohnung für uns, und das für 25€ pro Nacht! Zwischen Weihnachten und Silvester steigen die Preise dermaßen an, dass reiche Amerikaner das ganze Haus für 6000 US-Dollar pro Woche mieten, erklärt uns Sébastien. Wir plantschten noch gemütlich im Pool und abends spazierten wir nach “Downtown” in die touristische Ausgehmeile. Es gewitterte schon wieder und ein Starkregen überflutete inzwischen die Straßen, während wir uns einen hinter die Binde kippten. Zum Glück hatten wir Flip-Flops an und wateten dann auf dem Heimweg durch die Lacken.
Am Sonntag, dem 6. Oktober, wollten wir eigentlich wieder an den Strand, aber Sébastien überzeugte uns, zur Cenote Azul zu fahren. Es war eine sehr schöne, offene Cenote, leider aufgrund des Wochendes auch sehr viel los. Danach entspannten wir noch am karibischen Strand Xpu-Ha. Für das Abendessen an diesem gemütlichen Sonntag sollte es an diesem Tag nur einen Salat geben, weshalb wir zu einem Einkaufszentrum “Chedraui” in Playa del Carmen fuhren. Wir parkten auf dem großen Parkplatz direkt vor den Geschäften und schmissen noch das Handtuch über den Rucksack mit den Schwimmsachen. Als wir dann von unserem Einkauf zurückkamen und ich das Auto aufsperren wollte, passierte nichts, als ich den Schlüssel im Schloss umdrehte (unser Mietauto hatte nämlich noch keinen modernen Funkschlüssel). Dann bemerkte ich, dass das Metall beim Zylinder schon etwas verbogen aussah und sagte so etwas wie “Hat da jetzt schon wirklich jemand herumprobiert oder was?”. Romana schaute durch das hintere Fenster und rief entsetzt “Unser Zeug ist weg!”. Und tatsächlich, das Auto war offen, und unser Rucksack und der Plastiksack mit der Schnorchelausrüstung war weg… Romana begann so bitterlich zu weinen, dass es mir das Herz zerriss. Ich versuchte sie damit zu trösten, dass es nur materielle Dinge waren, die uns gestohlen worden sind, und uns nichts passiert ist. Aber für sie waren es nicht nur die neue GoPro 11, sondern auch die Videos und Fotos von unseren schönen Erlebnissen in den Cenoten, die verloren waren. Oder auch nicht nur eine Tauchermaske und Schnorchel, sondern die Erinnerung daran, dass ich sie ihr in Neuseeland zum Geburtstag geschenkt hatte. Ebenso machte ihr zu schaffen, dass wir einfach so dumm waren, überhaupt etwas im Auto zu lassen, aber wir rechneten einfach nicht damit, dass das Auto hier, direkt vor den Geschäften aufgebrochen würde. Ich sah das Ganze von Anfang an pragmatisch, nämlich dass wir einen Fehler gemacht hatten und jetzt den Preis dafür zahlten. Der Dieb hatte für seine ganze Aktion sicher nur wenige Sekunden gebraucht und benso erniedrigend war, dass er uns mit Sicherheit beobachtet hat, wie wir unseren Rucksack mit dem schwarzen Handtuch brav abgedeckt haben, um ihn vor Blicken zu schützen. In Google-Rezensionen vom Supermarkt haben wir dann später einige Bewertungen von Touristen gefunden, dass ihnen das gleiche passiert war. Das heißt, das ist eine gängige Masche hier: Jemand späht alle Parkenden auf leichte Beute aus. Als weißer Tourist sticht man da natürlich sofort hervor.
Wir fragten bei Sébastien nach, ob wir die Polizei rufen sollten. Er kam gleich selbst mit seinem Moped und mit der Polizei im Schlepptau, die zwar freundlich war, aber natürlich nichts ausrichten konnte. Ebenso fragten wir beim Autovermieter nach, was wir tun sollten, denn wir konnten das Auto nicht mehr zusperren – der Zylinder war beschädigt worden. Sie schrieben uns, dass wir zum Europcar hier in Playa del Carmen fahren sollten. Das machten wir dann auch noch, aber die wollten dann für einen Wechsel des Autos über 200€… Also behielten wir das Auto, das wir nicht mehr absperren konnten, denn dieses Geld würden wir von keiner Versicherung mehr bekommen. Wir hatten nur eine Versicherung, die uns den maximalen Selbstbehalt von 1200 USD zurückbezahlt, der im Schadensfall von der Kreditkarte abgezogen wird.
Zum Glück durften wir das Auto im abgesperrten Grundstück von Sébastien abstellen.
Am nächsten Morgen wäre eigentlich Tauchen auf der Insel Cozumel angesagt gewesen. Das Wetter war in der Früh aber noch katastrophal und aufgrund des Vorfalls am Vortag waren wir beide nicht in Stimmung. Der Hurrikan Milton zog vorbei und wir waren besorgt, dass wir eventuell auf der Insel feststecken könnten. Deshalb sagten wir der Tauchschule kurzfristig ab, die aber verständnisvoll reagierte. Wir erfuhren dann später, dass der Fährbetrieb tagsdarauf tatsächlich eingestellt wurde. Wenigstens einmal hatten wir eine weise Entscheidung getroffen.
Stattdessen gingen wir zur Polizei, oder besser gesagt zur Generalstaatsanwaltschaft “Fiscalia General del Estado”, bei der man eine Anzeige machen kann. Diese kostete uns etwa 10€, war aber sogar in einer Stunde schon erledigt. Neben der GoPro war auch der E-Reader, ein Tagesrucksack, die Schnorchelausrüstung von beiden, Sonnenbrille, Schildkappen, Badehose und Handtuch gestohlen worden. Zumindest keine Dokumente, kein Bargeld und keine Bankkarten.
Unserem französischem Gastgeber, der seit 4 Jahren hier in Mexiko lebt, war augenscheinlich langweilig und recherchierte, wie man bei unserem Auto-Typ die Plastikverkleidung der Tür abmontiert. Er wollte nachschauen, was durch das Aufbrechen kaputt gegangen war und es eventuell reparieren. Ich dachte mir schon, dass eher nur der Zylinder kaputt war, was sich dann auch bestätigte. Da er kein passendes Werkzeug hatte, war die ganze Aktion eine ziemliche “Murkserei”, aber ich dachte mir, das Auto hat sowieso schon einen Schaden – was solls. Dann hatte er aber eine gute Idee… Da die Verriegelung der Türen von innen noch funktionierte, schraubten wir die Rückbank los, damit man vom Kofferraum in den Innenraum gelangen konnte. Da der Kofferraum ein unbeschädigtes Schloss hatte, konnten wir nun das Auto von innen versperren und über den Kofferraum einsteigen und von innen entriegeln. Da wir das Mietauto noch bis zum 12. Oktober hatten, war das defintiv eine Erleichterung, dass wir das Auto wieder versperren konnten, auch wenn wir mit Sicherheit keine Gegenstände mehr darin lassen würden. Romana war immer noch in depressiver Stimmung und meine Tröstversuche zeigten dann erst beim gemütlichen Abendessen in einem gutem Restaurant Wirkung. Ich war so froh, als das für Romana so typische Lachen zurückkehrte! Das Ceviche (Meeresfrüchte, Tomaten, Zwiebel, Limette, Koriander) war ein Traum und wir bestellten es noch viele weitere Male auf Yucatán. Wie so oft, waren wir auch in diesem Restaurant alleine – in der Nebensaison ist wirklich tote Hose hier!
Am Dienstag fuhren wir dann weiter nach Bacalar. Für die Strecke brauchten wir zwischen 3 und 4 Stunden. Bacalar liegt an einem riesigen See, der auch die Lagune der 7 Farben genannt wird. Grund dafür sind die vielfältigen Farben des Wassers, die von türkis bis grün reichen. Da es noch zu früh war, um im Hotel einzuchecken, gingen wir in ein Café, das für die nächsten Tage unser Stammlokal für das Frühstück wurde. Das dortige Egg-Sandwich war einfach unschlagbar. In Bacalar konnten die meisten auch wieder Englisch. Der Mittwoch war dann endlich wieder mal so richtig sonnig, und wir verbrachten den ganzen Nachmittag am öffentlichen Holzsteg und genossen die entspannte Atmosphäre. Man konnte fast nicht glauben, dass man an einem Süßwassersee war, so sehr schaute das türkisblaue Wasser nach karibischem Sandstrand aus! Durch einen Tipp unserer Rezeptionistin, der Gold wert war, fuhren wir am Mittwoch zur Badestelle Lol-Ha. Diese entpuppte sich als kleines Paradies, vor allem eines, das wir fast für uns alleine hatten. Wir liehen uns ein Kayak aus und paddelten zu den “Los Rapidos”, also den “Stromschnellen”. Die Wasserfarbe war einfach der Wahnsinn… Der Aufenthalt in der Laguna de los 7 Colores war für mich persönlich das Highlight von ganz Mexiko, aber überzeugt euch selbst anhand der Fotos 😉
Wir beschlossen, das Mietauto einen Tag früher als geplant zurückzugeben, denn irgendwie zog es uns nach den so entspannten zwei Tagen dann doch weiter. Also fuhren wir nach einem letztem Sandwich im Stammcafé weiter nach Chetumal, wo wir uns zur Mittagszeit am Hafen für die Überfahrt nach Belize erkundigten. Wir hatten nämlich von der komfortablen Option gehört, per Schiff von Mexiko zu den Inseln von Belize auszureisen. Die freundliche Dame beim Ticketschalter meinte, wenn wir es bis 14:00 Uhr wieder hierher schaffen, können wir das Wassertaxi um 15:30 Uhr nehmen. Wir mussten allerdings vorher noch das Mietauto am Flughafen in Chetumal zurückgeben. Wir probierten unser Glück und düsten gleich zum Flughafen, der nur wenige Minuten entfernt war. Es war das erste Mal für uns, dass wir einen beschädigten Mietwagen zurückgeben mussten, aber die Angestellten vom Europcar waren sehr professionell und der ganze Prozess dauerte nur eine Viertelstunde. Der Schaden vom kaputten Zylinder wurde mit nur 93 US-Dollar beziffert, welche uns von der Kaution auf der Kreditkarte abgezogen wurde. Wir nahmen gleich ein Taxi zurück zum Hafen und kauften unsere Tickets zur Insel Caye Caulker. Um 15:00 Uhr begann dann die Immigrationskontrolle – es ist ja ein internationaler Grenzübergang bei dem die Pässe kontrolliert werden. Wir hatten schon im Vorfeld gelesen, dass bei der Ausreise aus Mexiko oft Bestechungsgelder verlangt werden bzw. die Touristensteuer nachzuzahlen ist, sofern man keinen Nachweis hat, dass man sie bereits bezahlt hat. Und tatsächlich, die meisten Leute (einige US-Amerikaner) vor uns in der Schlange mussten für irgendwas in bar bezahlen mit einem Wechselkurs unter aller Sau. Und das, obwohl überall stand, dass Kartenzahlung möglich ist. Als wir zur mürrischen Grenzbeamtin kamen, grüßten wir mit “buenas tardes” in einwandfreiem Spanisch und einem Lächeln. Sie stempelte wortlos unsere Pässe und wir konnten ohne etwas zu bezahlen auf das Schiff einsteigen! Manchmal dürfen auch wir Glück haben 🙂























Romana und ich möchten uns nochmals für die lieben und aufmunternden Kommentare bedanken, wir freuen uns immer sehr darüber. Das zeigt uns, dass unser Blog den erdachten Zweck erfüllt und wir Euch an unseren Abenteuern teilhaben lassen können!
Ein Monat ist schon wieder vergangen, seit wir in Mexiko gelandet sind. Es gab viele schöne Dinge zu entdecken, aber auch einige Rückschläge mussten wir einstecken. Hier kommt wieder unsere Landes-Zusammenfassung.
Was uns gefallen hat:
- Die Menschen sind wirklich sehr herzlich und gastfreundlich. Das Lächeln, das man erwidert bekommt, ist nie aufgesetzt
- Jeder Bundesstaat in Mexiko hat seine eigene Kultur, Kleidung, Tradition und Kulinarik. Und darauf sind die Mexikaner sichtlich stolz und wahre Patrioten.
- Das mexikanische Essen ist nach Japan das vielfältigste gewesen. Tacos, Burritos, Fajitas, Empanadas, Quesidillas, Chilaquiles, Enmoladas, Tortas, Gringas, Enchiladas, Molletes, Ceviches… und natürlich Chiles en Nogada!
- Die Luxus-Busse für die Langstrecken. Ich bin mir sicher, dass es in Europa keine öffentlichen Busse gibt, die dermaßen modern und luxuriös sind. Zumindest haben wir noch keinen gesehen.
- Es gibt ausgezeichnete Tequilas, die man leider in Europa sicher nur schwer bekommt.
Was uns weniger gefallen hat:
- Da wir viel in Städten unterwegs waren, kam die Natur leider viel zu kurz. Generell fanden wir es schwierig, an naturbelassene Orte bzw. ins Grüne zu kommen.
- Die Sicherheitslage in bestimmten Bundesstaaten, Gegenden oder Stadtvierteln. Man muss sich einfach immer bei Einheimischen und im Internet informieren, bevor man irgendwo hinfährt bzw. hingeht. Der Massentourismus in Cancún, Playa del Carmen usw. führt natürlich auch zu Sicherheitsproblemen. Wenn die Nachfrage nach Drogen groß wird, hat man sofort mit den Kartellen zu kämpfen, wie z.B. aktuell in Tulum.
- Die Trinkgeldkultur ist sehr lästig: absolut JEDER will Trinkgeld (Propina). In den Restaurants wollen sie immer mind. 10%!
- Es gibt in den Städten unfassbar viele Straßenverkäufer, die dir irgendwas andrehen wollen. Beim Essen in einem Restaurant kommen mindestens 2 Rosenverkäufer, 1 Tauber und 3 arme Straßenkinder!
Was uns kurios erschienen ist:
- Obwohl das Corona-Bier haufenweise getrunken wird, steckt man in Mexiko keine Limette in den Flaschenhals! Dafür ist die Limette sonst überall dabei.
- Auch die Motorräder und Mopeds haben eine Warnblinkanlage. Diese wird wegen so ziemlich allen möglichen Fahrmanövern aktiviert, auch wenn es ein Blinker getan hätte.
- Bei wenig Verkehr werden rote Ampeln einfach überfahren und Sperrlinien und Straßenmarkierungen sind sowieso nur grobe Empfehlungen. Es kann schon mal vorkommen, dass in einer zweispurigen Straße vier Autos nebeneinander stehen. Ist ja genug Platz!
- Vor 10 Uhr vormittags passiert in Mexiko nicht viel. Vor 9 Uhr ein geöffnetes Café zu finden ist unmöglich.
- Zu jeglichem Essen werden haufenweise Saucen dazu serviert.
Toni
Das nächste Land abgearbeitet…….alles Gute für die nächsten…..
Patrick
Danke 🙂👍
Petra
So viele wunderschöne nasse Erlebnisse!!!!!
Wie lange habt ihr vor in Guatemala zu bleiben?
Wieviele Länder kommen dann noch ? Wir zählen schon ein bissl mit ……:-)
Patrick
Guatemala wahrscheinlich 3-4 Wochen. Unser grober Plan wäre nach Guatemala nur noch Peru 🤠 Dann geht’s ab nach Hause!
Stefan
Das positive: die erfahrungen sind viel mehr wert als der materielle verlust! alles gute weiterhin
Patrick
Das stimmt! Danke dir! 👍
Alexander
Hallo ihr zwei. Wie habt ihr das mit der Sozialversicherung gelöst?
Ihr habt ja beide eure vorigen Jobs aufgegeben. Wie läuft das mit der ecard.
Grüße an Toni 🙂
SG Alexander
Patrick
Hallo! Wir sind momentan in Österreich gar nicht sozialversichert, d.h. die eCard ist nutzlos, bis wir wieder irgendwo Arbeiten.
Unsere Auslandskrankenversicherung erlaubt bis zu 8 Wochen Abdeckung im Heimatland pro Versicherungsjahr.
LG