So, diesmal hat es leider etwas länger gedauert bis zum nächsten Beitrag, aber diese Woche hatten wir einfach sehr viel Programm! Letzten Sonntag abends kamen 37 Karatedo Doshinkan Mitglieder aus aller Welt in der Geburtsstätte des Karate zusammen – der Inselgruppe Okinawa, welche früher dem Ryukyu Königreich entsprach. Fast jeden Tag hatten wir 2 Trainingseinheiten, eine früh morgens zum Sonnenaufgang, und eine nachmittags.








Am Mittwoch ging es mit dem Flieger zur kleinen, idyllischen Insel Kumejima. Neben einer Schildkrötenrettungsaktion haben wir uns beim Schnorcheln einen saftigen Sonnenbrand eingefangen, da es vormittags noch sehr bewölkt war, und wir die Sonnencreme im Hotel ließen… Beeindruckend hier war der einsame Sandstrand (leider auch sehr vermüllt, sobald man weiter vom Hotel weg ist!) und die „Tatami-ishi“, einzigartige geologische Steinformation an der Küste.








Zurück in Naha suchten Romana und ich noch eine nette Bar, und gerieten in eine winzige Karaoke-Bar, wie wir erst später bemerkten. Ein Einheimischer lud uns sogleich ein, einen Song aus Österreich zu singen… wir fanden leider keinen und trällerten daher zu Queen! Die Gastfreundschaft ist wirklich einzigartig, da man uns ohne Aufforderung auf Thunfisch-Sashimi (roh, eine Delikatesse!) und eine Suppe einlud! Englisch spricht so gut wie keiner, und man ist viel auf den Google-Übersetzer angewiesen.








Am Samstag besuchten wir noch das zum wiederholten Male abgebrannte Shuri Castle, ein Wahrzeichen von Okinawa. Dann fand am Gelände des Karate Kaikan (die größte Trainingsstätte und ein Karate Museum) das Abschlusstraining statt, bei dem wir überaschenderweise zum Shodan (1. Schwarzer Gürtel) befördert wurden. An dieser Stelle nochmal ein riesengroßes Danke an Hanshi Masako und Shihan Ossi für die tolle Woche!
Am Sonntag Nachmittag fand auf der Ausgehmeile (Kukosai Dori) der International Karate Day statt, bei dem über 2000 Teilnehmer aus aller Welt ihr Können demonstrierten, es war wirklich beeindruckend!
Heute verbrachten wir den Großteil des Tages mit Buchen von Unterkünften für die nächste Woche, was sich als unglaublich kompliziert erwies, da am 3. November ein Feiertag ist und fast alle Unterkünfte ausgebucht oder extrem teuer sind… Nach stundenlangem Recherchieren fanden wir trotzdem etwas in Beppu, wo wir ohnehin hinreisen wollten, da es hier viele heiße Quellen gibt. Danach geht es weiter zum Mount Aso, dem aktivsten Vulkan Japans!
Toni
Super Bilder und Beitrag….weiter so….Danke